Deutsches Finanzhaus am Rhein

Die Rürup Rente

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Die Rürup-Rente

Bei der so genannten Rürup-Rente handelt es sich um eine staatlich subventionierte Basisrente, die seit dem Jahr 2005 existiert und deren Namensgeber der Ökonom Bert Rürup war. Die Leistungskriterien dieser Versicherung entsprechen der gesetzlichen Rente, allerdings ist diese im Gegensatz zur staatlichen Altersrente kapitalgedeckt und nicht umlagenfinanziert. Die Rürup-Rente wird dem Versicherten als Leibrente monatlich – ab frühestens dem vollendeten 60. Lebensjahr – ausbezahlt. Es ist nicht möglich sie als einmaliges Kapital zu erhalten, wie es auch nicht möglich ist sie zu vererben oder anderweitig weiter zu geben, denn sie soll ausschließlich der eigenen Altersvorsorge dienen. Maximal darf man einen Betrag von 20.000 Euro jährlich in die Versicherung einzahlen und diese auch steuerlich teilweise geltend machen. Wie auch bei der Riester-Rente müssen die Rentenzahlungen aus dieser Versicherung bei der Auszahlung jedoch versteuert werden. Eine Versteuerung findet bis zum Jahr 2040 in einer Staffelung statt, so dass erst ab diesem Zeitpunkt die volle Steuerlast in Kraft tritt.

Die Rürup-Rente kann von jedem Arbeitnehmer – und auch Selbstständigen, die kein Anrecht auf die Riester-Rente haben – genutzt werden. Dabei ist es Angestellten möglich diese zu nutzen, wenn ihr Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze der Riester-Versicherung liegt. Ebenso gilt auch diese Rente während der Ansparphase als nicht pfändbar, so dass die Beiträge zum Beispiel auch nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden.

Obwohl eine Vererbung theoretisch untersagt ist, ist es durchaus möglich durch Zusatzvereinbarungen einen Hinterbliebenenschutz zu etablieren, der es ermöglicht im Todesfall die Rente an den Ehepartner oder die Kinder – sofern diese noch kindergeldberechtigt sind – auszahlen zu lassen. Ist dies nicht gewünscht, fällt das zuvor angesparte Vermögen zu Gunsten der Gemeinschaft zurück an die Versicherung. Zudem ist es möglich zu der Basisrente diverse Zusatzoptionen abzuschließen, die zum Beispiel die Berufsunfähigkeit, die Erwerbsminderung oder den bereits erwähnten Hinterbliebenenschutz beinhalten. Diese optionalen Erweiterungen sind ebenfalls steuerlich gefördert, müssen aber im Beitrag kleiner sein als der Beitrag der eigentlichen Altersvorsorge.

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