Deutsches Finanzhaus am Rhein

Die Rechtsschutzversicherung

rechtschutz

Eine der Individualversicherungen in Deutschland ist die so genannte Rechtsschutzversicherung, mit der das Risiko der anfallenden Kosten bei einem Rechtsstreit versichert ist. Diese Versicherung kann sowohl von Privatpersonen genutzt werden, als auch von Unternehmen. Es gibt diverse Arten der Rechtsschutzversicherung und eine der Bekanntesten und am weitesten verbreiteten Versicherungen ist vor Allem in Privathaushalten die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Diese versichert einen bei Rechtsstreitigkeiten im Bereich der Verkehrs-Schadenersatzansprüche, zum Beispiel im Rahmen eines Unfalls. Ähnlich verbreitet und besonders bei Selbstständigen, Firmen und Vereinen zu finden ist die Berufs-Rechtsschutzversicherung, die diese im Rechtsstreit kostentechnisch absichern soll. Diverse Arbeitnehmer und Arbeitgeber verfügen zudem noch über die Arbeits-Rechtsschutzversicherung, die dazu dient im Streitfall von Kündigungen, Lohnzahlungen oder falschen Arbeitszeugnissen aktiv zu werden. Mögliche weitere abschließbare Versicherungen dahingehend sind die Beratungs-Rechtsschutz, Straf-Rechtsschutz und diverse weitere Leistungsarten, die individuell abgeschlossen werden können.

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel bis zu einer vorher festgelegten Deckungssumme pro Rechtsfall die Kosten für den Anwalt, die Zeugen und Honorare für Sachverständige, allgemein Gerichtskosten und – so ein Schiedsspruch dies verlangt – die Kosten des Gegners. Wer einen Straf-Rechtsschutz abschließt, hat zudem die Möglichkeit der Kautionsübernahme durch die Versicherung – hier meist nur bis 50.000 Euro – jedoch nie die Übernahme von Buß- oder Strafgeldern. Meistens werden die Versicherungen mit einer geringen Selbstbeteiligung pro eintretenden Rechtsfall abgeschlossen, dabei gilt die Versicherung europaweit – inklusive der dazugehörigen Inseln – und teilweise in den außereuropäischen Anliegerstaaten des Mittelmeers. Einige Versicherungen bieten zudem die Zusatzmöglichkeit bei einem bis zu sechswöchigen Aufenthalt die Leistungen weltweit zu tragen, jedoch dann nur noch in eingeschränktem Umfang wie zum Beispiel die Übernahme der Kosten für einen deutschen Anwalt.

Eine solche Versicherung ist besonders für Selbstständige und Verkehrsteilnehmer ab dem 18. Lebensjahr empfehlenswert, jedoch nicht verpflichtend. Im Falle eines entsprechenden Rechtsstreites wird durch die Versicherung jedoch ein immenser Kostenfaktor abgedeckt, der in vielen Fällen zuvor nicht berücksichtigt wird und die Prozessteilnehmer schlimmstenfalls gar an den Rand des finanziellen Ruins bringen kann.

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